Archiv vom August 2006

The Road to Drupal Hell

Vom 21. August 2006

Die Scriptsprache PHP ist ja nicht gerade unbeliebt und Drupal ist ein CMS, das in PHP geschrieben ist. Als ich vor einigen Tagen dort mal wieder vorbei geschaut hab, ist mir ein News-Eintrag aufgefallen: The Road to Drupal Hell.

Einige von euch wissen vielleicht, dass im hebräischen Glauben sowohl der Himmel, als auch die Hölle mehrere Schichten bzw. Schalen haben (ich glaub jeweils 7). Nun, für Drupal-Entwickler wurde nun eine 8 Schicht eröffnet. Reserviert speziell für Entwickler von drupalbasierenden Projekten, die zur Hölle gefahren sind.

Der Eintrag beschreibt desweiteren sehr gut, wie man in die Hölle gelangen kann (FAQ) und weist auch eine gute Raodmap für den Höllengang auf. Zu guter letzt kommt noch ein Diagram, das zeigt, wie man ein Projekt aufbauen muss, damit es zuverlässig den Weg in die Hölle findet.

Natürlich ist das eine Satiere über dass, was momentan leider oft unter dem Begriff Webentwicklung läuft. Nach meiner bisherigen (nicht all zu umfangreichen) Erfahrung kommt es häufig vor, dass Entwickler auf einem System aufbauen (z.B. auf Drupal oder phpBB), aber nicht versuchen, das System zu verstehen. Man baut es viel lieber einfach direkt um, so dass es einem gefällt. Natürlich kommen auch noch dazu, dass oft die Kunden nicht wissen, was sie wollen… und aus solchen Kunden eine klare Aussage raus zukriegen, ist manchmal recht schwer.

Das meiste Gewicht legt der Artikel auf Projektmanager. Persönlich hab ich in dieser Beziehung null Erfahrung, da ich bis jetzt an keinem Projekt gearbeitet hab, dass einen eigenen Projektmanager hatte. Allerdings währe so eine Person schon oft sehr praktisch gewesen, denn programmieren, designen und noch den Überblick über alles andere zu behalten, ist manchmal recht schwer. Wer weiß, vielleicht bei der nächsten Gelegenheit…

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Neuer Monitor und neue Bücher

Vom 18. August 2006

Gestern war irgend wie ein witziger Tag. Hatte zwar überhaupt keine Zeit um irgend was zu machen, aber eine Bestellung von Home of Hardware ist eingetrudelt. e-Bug, bei denen wir sonst immer bestellen, hatte die Hardware nicht auf Lager. Hauptsächlich war es Hardware für den PC eines Freundes, den mein Bruder zusammen baut, allerdings war auch mein neuer Samsung SyncMaster 940 BF TFT-Monitor dabei.

Ich bin daheim ein alter Fan von mehreren Monitoren und normalerweise arbeite ich auch mit zwei 19 Zoll CRT-Monitoren. Der TFT ist nun für einen speziellen Entwicklungsrechner, der zum einen mit Ubuntu-Linux laufen soll, aber zum anderen auch über drei Monitore verfügen soll. Zwei sind zwar für sowas wie Photoshop bzw. Inkscape nicht schlecht, aber beim Programmieren sind drei schon praktischer. Einen für den Quelltext (TFT, augenverträglicher), einen für die Dokumentation und einen für die Ansicht im Bowser.

Bitte haltet mich jetzt nicht für total verrückt… die drei Monitore hab ich im Laufe der letzten 6 Jahre zusammen getragen. Mein erster CRT (Medion, hatte damals kein Geld) stand mal über ein Jahr im Keller, da das Bild nur noch ein Regenbogen war. Später konnte ihn mein Bruder ganz unverhofft reparieren. Ein recht großer Transistor hatte eines seiner Kontaktbeinchen selbst ausgelötet. Damit hatte ich auf einmal zwei Monitore zur Verfügung und fand das ganz praktisch. Heute bin ich nun bei drei Monitoren angekommen. Wird sich aber noch zeigen, ob das so geht, wie ich es mir vorstelle.

Ok, genug von Hardware. Im Titel steht ja auch was von Büchern. Netter Weise ist ebenfalls gestern eine Lieferunge von SitePoint aus Amerika angekommen. Um genau zu sein die Bücher Deliver First Class Web Sites: 101 Essential Checklists und Build Your Own Web Site The Right Way Using HTML & CSS.

Deliver First Class Web Sites: 101 Essential Checklists hat mich in so fern beeindruckt, da es alles, was für gute Webseiten nötig ist, schön übersichtlich zusammen fast. Das ist eine ganze Menge und man verliert da recht leicht den Überblick. Erst recht wenn die Implementierung recht ungeordnet, vielleicht sogar planlos, erfolgt. Auf jeden Fall praktisch, um den Überblick über das Projekt zu behalten und das ist sehr, sehr viel Wert.

Build Your Own Web Site The Right Way Using HTML & CSS hab ich mir gekauft, weil es für Personen ohne Vorkenntnisse sehr leicht verständlich sein soll. Die Bücher von SitePoint sind zwar an für sich alle sehr gut verständlich, aber dieses Buch soll eben speziell den Einsteigern erklären, was es mit XHTML und CSS auf sich hat. Ich persönlich falle, zumindest nach meiner Auffassung, nicht mehr in das Zielpublikum dieses Buches. Allerdings habe ich meine liebe Not, weniger Erfahrenen Personen zu erklären, warum sie sich für die Hintergründe von XHTML und CSS interessieren sollten. Für jemanden, der einfach mal eine Webseite zusammenbauen will, sind die Vorteile daraus einfach nicht ersichtlich bzw. nicht relevant. Genau deshalb interessiert mich dieses Buch.

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Wackelnde Gepäckstücke und die “Truhe”

Vom 10. August 2006

Nur eine kleine Randbemerkung bzw. Erfahrung. Als ich heute auf dem Weg nach hause aus dem Zug ausgestiegen bin, ist mir eine Frau mit einem Gepäckstück aufgefallen.

Diese Frau war, so wie ich auch, gerade aus dem Zug ausgestiegen. Sie zog eine dieser typischen Rolltaschen mit einer langen Halterung hinter sich her. Wer die wunderbaren Bahnsteige kennt, weiß vielleicht auch, dass die Pflastersteine keine glatte Ebene bilden, sonder sehr viele Rillen haben. Die Rolltasche ist nun gerade in diesen Rillen all zu oft hängen geblieben, wodurch sie auf eine merkwürdig interessante Art ständig hin und her wackelte.

Nun, solche Nebensächlichkeiten würden im Normalfall nich länger als ein paar Sekunden im Bewustsein rumblubbern… wäre da nicht Terry Pratchett. In seinen Büchern, die sich mit dem Zauberer Rincewind befassen, spielt auch eine gewisse “Truhe” eine recht auffällige Rolle. “Auffällig” ist vielleicht nicht das richtige Wort… aber wie sagt man zu einer hölzernen, magischen Truhe, die auf hunderten von kleinen Füßen ständig ihrem Eigentümer hinterher wackelt und ganz nebenbei auch mal das ein oder andere Wesen anstarrt oder gar verschlingt?

Wie dem auch sei, in einem seiner Bücher erklärt Terry Pratchett, wie er auf die Idee der “Truhe” gekommen ist: Auf einem Flughafen sah er eine Frau, die ihr übergroßes Gepäckstück hinter sich her zog. Dieses Gepäckstück hat sich auch ständig in Rillen im Boden verhaken, wodurch es hin und her wackelte.

Alles in allem, wie gesagt, nur eine kleine Randerfahrung. Als ich allerdings dieses wackelnde Gepäckstück sah, bekam die Vorstellung von der “Truhe” einen nicht unerheblichen Beigeschmack von Realität. Auf der einen Seite sind die Romane von Terry Pratchett dermaßen abgedreht, verrückt und einfach fantastisch, dass man ihnen unmöglich einen Platz in der Realität einräumt. Allerdings ist es immer wieder erstaunlich, wie nah manche Dinge der Romane an der Realität sind…

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History of Programming Languages

Vom 9. August 2006

Bin vor einigen Wochen über Digg auf das Ding gestoßen. An für sich ist es ein Poster von O’Reilly (PDF, 700 KByte), auf dem man den zeitlichen Verlauf von sehr, sehr vielen Programmiersprachen sehen kann. Dazu ist noch eingezeichnet, welche Programmiersprache Elemente einer anderen übernommen hat, usw. Zu dem Poster gibt es auch einen kleinen Artikel: The History of Programming Languages.

Ich fand diesen Geschichtlichen Aspekt von Programmiersprachen schon in meinem IT-Handbuch währen der Ausbildung recht interessant. Das Poster stellt das alles nun aber auch schön übersichtlich und an einem Zeitstrang dar.

Um auch dem ganzen den nötigen Respekt zu zollen: die Idee ist nicht direkt von O’Reilly, sondern von Éric Lévénez, der auf seiner Homepage auch ein aktuellers Diagramm davon pflegt und entsprechende Beschreibungen bzw. Links zu den Sprachen hat. Es ist allerdings nur schwarz/weiß und auch nicht ganz so übersichtlich.

Vor dem Studium werde ich dort wohl etwas mehr rumlesen. Sprachen wie Scheme, die komplett andere Denkweise nahe legen, sind garantiert mal eine gute Erfahrung. Es ist auch sehr nett zu sehen, welche Sprachen ein großteil der Elemente von Ruby geliefert haben.

Einen anderen Artikel, der auch ganz gut zu dem Thema passt, hab ich auch vor einiger Zeit gefunden: Teach Yourself Programming in Ten Years. Einige Leser hier kennen vielleich Bücher wie “Sprache X in 21 Tagen” & Co. In dem Artikel wunder sich der Autor etwas darüber, warum es jeder dabei so eilig hat.

Es werden dort auch ein paar gute Ratschläge genannt, welche Sprachen man sich zu Gemüte führen sollte. Nicht damit man sie kann, sondern damit man die Denkweisen dahinter versteht. Genau das hat mich daran so beeindruckt, denn genau das Verständnis der Denkweise hinter einer Sprache vermisse ich in meiner aktuellen Programmierumgebung. Für Personen, die das ganze als Hobby betreiben, ist das nicht wirklich wichtig. Wenn man allerdings sein Lebensunterhalt damit verdienen will und Geld für diese Arbeit bekommt, sollte man sich damit schon befassen. Ich programmiere jetzt seit über zwei Monaten mit Ruby on Rails, aber ich hab noch lange nicht die Denkweise dahinter komplett verinnerlicht…

Zu guter letzt noch ein kleins Zitat von Alan Perlis, das in dem Artikel vorkommt:

A language that doesn’t affect the way you think about programming, is not worth knowing.

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Projekte

Simple Localization
Ein einfaches, aber macht- volles Übersetzungsplugin für Ruby on Rails.
Table Navigation
Ein jQuery Plugin um per Tastatur schnell durch Tabellen zu navigieren.

Über was ich schreibe…

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