Archiv vom März 2007

Collaboa und Ubuntu

Vom 29. März 2007

Ich hab mir vorgenommen, hier nun öfters was rein zu schreiben… und da Ubuntu-Linux gerade in einer Virtual Machine installiert wird, mache ich das nun auch.

In erste Linie versuche ich gerade Collaboa zu installieren bzw. zum laufen zu kriegen. Collaboa ist ein recht unbekanntes Projektmanagement-Tool auf Basis von Ruby on Rails, also eine Website. Tickets, Milestones, Changesets bzw. Commits und ein Source browser. Hat fast alles was ich brauche… bis auf einen Wiki, und genau das will ich noch rein bauen.

Wenn sich jemand in dem Bereich auskennt, wird ihm vielleicht Trac einfallen. Das ist inzwischen recht verbreitet und am Anfang hab ich mich auch damit befasst. Jedoch ist die Installation von Trac nicht ganz ohne und alles in allem müsste ich dazu nen ganze Menge Python-Zeug auf dem HelionWeb Server installieren. Der hauptpunkt jedoch ist, dass man bei Trac für mehrere Projekte auch mehrere Trac-Instanzen braucht. Da ich einige Projekte da rein packen will, währe das ein recht großer Aufwand.

Alles in allem bietet mir Collaboa die besseren Kernfunktionen (mehrere Projekte, usw.) und Rails ist auf dem HelionWeb Server schon drauf und läuft auch sehr gut. Jedoch hat die die Installation von Collaboa als nicht ganz einfach erwiesen. Hauptsächlich wegen der SubVersion-Schnittstelle bzw. den SubVersion-Ruby-Bindings. Leider hab ich keine compilierte Version für Windows gefunden… und aus diesem Grund installiere ich gerade mal wieder Ubuntu-Linux um es eben dort auszuprobieren.

Bin mal gespannt, ob das so läuft. Hab mich schon jetzt wieder in die Schriftdarstellung von Gnome verliebt…

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Lang ist’s her

Vom 25. März 2007

Nach fast 2 Monaten sendepause schreib ich hier mal wieder was rein. Eigentlich hatte ich schon öfter vor, ein paar Gedanken hier zu äußern, aber letzten Endes war immer die Zeit zu knapp. Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja einen kleinen Überblick über die Themen zusammen, die mich gerade so beschäftigen.

Nun, viel Zeit ging in die Fertigstellung und Dokumentation des Simple Localization Plugins für Ruby on Rails. Ich glaub ich hab noch nie in meinem Leben so viel Dokumentation geschrieben (ca. 3 Wochen). Das Plugin ist mit der Zeit und den Anforderungen an meine Rails-Anwendungen entstanden, aber nun ist es endlich qualitativ gut genung, um es zu veröffentlichen. Auf das es anderen Programmierern die Arbeit leichter macht.

Zu meiner Überraschung und Freude haben auch einige Personen Interesse an dem Navigate through table rows using the keyboard Projekt gezeigt. Von Version 0.3.0 ging es dank verschiedener Leute aufwärts zu Version 0.5.3. Roberto Rambaldi war sogar so nett und hat mir neuen Quelltext geschickt. War wirklich ein gutes Gefühl, dass dieses Projekt jemanden wirklich was gebracht hat. :)

Ein klein wenig happig wurde es vorletzte Woche. Hatte da meinen einwöchigen Zivi-Lehrgang (oder besser Leergang). Als ich am Freitag daheim wieder angekommen bin hat mir mein Bruder eröffnet, dass an diesem Freitag der letzte Tag war, an dem man sich zur BOS anmelden konnt. Da genau das der Ort ist, wo ich eigentlich nach meinem Zivi hin wollte, war ich erst mal geschockt. Im Klartext würde das heißen, dass ich noch ein Jahr warten müsste um auf die BOS zu kommen. Naja, hab an dem Abend noch schnell meine Anmeldeunterlagen zusammengesucht und dort um 23:00 Uhr in dem Briefkasten versenkt. Am Montag gleich frühs 8:00 Uhr dort ins Sekreteriat gegangen… und siehe da, Glück gehabt. Es gab sogar noch 3 andere, die sich erst am Montag angemeldet haben. Persönlich hatte ich einfach nicht mehr dran gedacht und auch nicht damit gerechnet, dass man sich 6 Monate vorher bei der BOS anmelden muss. Ging ja gerade noch mal gut.

Neben Programmieren, ZGR und Zivi nehmen momentan auch Bücher einen sehr großen Teil ein. Ok, das ist schon länger so, aber momentan lese ich noch mehr als üblich… leider auch zu Lasten meiner Schlafgewohnheiten. Grund dafür sind nicht etwa neue Fachbücher (auch wenn The Principles of Beautiful Web Design vor zwei Tagen angekommen ist), sondern die Romane zu dem Computerspiel Halo. Eigentlich habe ich mir Die Schlacht um Reach (Vorgeschichte zu Halo) gekauft, damit ich beim langweiligen Zivi-Lehrgang was zu lesen hab. Freitag vor dem Lehrgang ist es angekommen… Montag, kurz bevor ich in Spiegelau angekommen bin, hatte ich es durch. 382 Seiten in vier Tagen, ich glaub ich hab noch nie so schnell gelesen. Das Buch hat mich echt mitgerissen. Die Story ist extrem gut und auch für mich zumindest schlüssig. Zudem beschreibt das Buch die besten Raumschlachten, die ich je gelesen hab. Ein Film ist dagegen echt langweilig.

Naja, ein paar Tage nach dem Lehrgang hab ich mir dann Die Invasion (deutsch und auch englisch) und Erstschlag gekauft. Die Invasion war nach einer Woche durch. Es ist zwar “nur” die Nacherzählung von dem Computerspiel Halo, enthält aber so viel mehr Inhalt, dass alles auf einmal in einem anderen Licht erscheint. Vor allem die Beschreibung der Flood ist ziemlich … ungewöhnlich. Hab auch einen neuen Lieblings-Charakter: der Allianz-Grunt Yayap. Der Typ bringt mich immer wieder zum Lachen.

Hab vorgestern angefangen Erstschlag zu lesen und bin schon halb durch. Dieses Buch findet zwischen Halo 1 und Halo 2 statt und klärt so einige Fragen, die sich bei den Computerspielen stellen. Bin mal gespannt, was sich da so ergibt. Danach werde ich wohl mal Die Invasion auf englsich durchlesen und anschließend Ghosts of Onyx kaufen. Den gibt es leider noch nicht auf deutsch, also teste ich mal mein Englisch aus.

Wenn ich so auf die letzten paar Wochen zurückschaue muss ich ehrlich sagen, dass diese Bücher mich voll in ihren Bann gezogen haben. Jedoch bin ich froh, dass Ghosts of Onyx erst mal der letzte Band ist. Dann ist erst mal Ende mit der kurzen Sucht und es gibt wieder mehr Zeit für andere Dinge. Es wird wahrscheinlich noch mindestens 2 weitere Romane geben, aber das dauert noch. Als Abschluss zu dem Thema kann ich eigentlich nur sagen, dass die Spiele nur einen sehr oberflächlichen Eindruck auf das Halo-Universum geben und mir auch nie richtig gefallen haben (wegen dem Gameplay). Allerdings könnte jeder, der epische Stories mag, auch an den Romanen gefallen finden.

Sonst gibt es eigentlich schon noch so einges, über dass ich berichten könnte. Meine Zivi-Tätigkeiten sind z.B. momentan etwas sinnlos und ich würde sie unter der Kategorie “verschwendete Zeit” ablegen… dort landen nicht Dinge wie ein Blick in den Himmel oder die Wartezeit am Bahnhof, sondern wirklich nur Sachen, auf die ich im Leben hätte verzichten können. Kurz gesagt: Schnauze voll. Könnte allerdings schlimmer sein… aber das Thema hebe ich mir für einen anderen Eintrag auf.

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Projekte

Simple Localization
Ein einfaches, aber macht- volles Übersetzungsplugin für Ruby on Rails.
Table Navigation
Ein jQuery Plugin um per Tastatur schnell durch Tabellen zu navigieren.

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