Projekte

Vom 29. April 2007

Ich hab heute mit einem guten Freund von mir (Florian Seefried) mal wieder ein kleines Telefongespräch geführt. Unterm Strich haben wir eine ganze Menge über momentane und zukünftige Projekte geredet. Aus diesem Grund findet man jetzt auf dieser Seite hier eine Liste meiner aktuellen Projekte (gleich rechts unter den Hauptlinks).

Das Simple Localization Projekt verbraucht momentan wohl den größten Teil meiner Freizeit. Allerdings hab ich bei den Projekt bis jetzt so viel gelernt, dass ich keine Sekunde bereue, die ich investiert hab. Zu dem melden sich inzwischen einige Leute und helfen mir bei der Entwicklung. Unter anderem hat mir Mark Kocera eine niederländische Sprachdatei geschickt und Sylvain OBEGI erstellt gerade eine französische.

Unter all den Projekten der letzten paar Monate ist dieses Plugin wohl das Projekt mit dem größten “Spaß”-Faktor. Es motiviert zumindest mich ungemein, wenn man merkt, dass das Plugin von anderen genutzt wird und dass diese Leute dankbar dafür sind. Noch dazu enthält das Plugin einige Konzepte und Lösungen mit denen selbst ich als Perfektionist sehr zufrieden bin. Es verdient das “Simple” im Namen wirklich… wobei ich manchmal auch versucht bin, ein “genial” hinzuzufügen. :)

Table Navigation wiederum war ein kleiner Besuch in der Welt von JavaScript. Im besonderen in der Welt von jQuery und eigentlich mein erstes richtiges Projekt in JavaScript. Selbst bei diesem kleinen Ding haben sich einige gemeldet und das Plugin hat sich recht gut entwickelt. Die Idee dazu hatte Florian Seefried und eigentlich war die erste Version nicht mehr als ein paar schnell zusammengeschriebe Codezeilen. Ich hätte nie gedacht, dass sich aus so einem kleinen “Quick’n Dirty” Skript so ein Plugin entwickeln könnte.

Ok, das war ein kleiner Überblick über meine aktuellen Projekt. Wenn euch das ein oder andere davon interessiert, schaut einfach mal auf den Projektseiten vorbei.

Abgelegt in: Programmieren, Projekte

10 Kommentare zu “Projekte” #comments

  1. 1. Von Valentin, am gleichen Tag #comment-1301

    Ist ja noch ganz übersichtlich. Ich bin schon seit Monaten an zwei Projekten dran, das eine von meiner Arbeit aus, das andere ist eine Website die ich für einen Freund erstellen soll, beides will einfach nicht zu ende gehen.

    Das schlimme ist aber, dass ich jetzt bereits wieder neue Dinge im Kopf habe die mich brennend interessieren, wie z.B. monocov, ein Code-Coverage Plugin für Mono. Das gute Teil läuft zwar schon bietet aber scheinbar noch unendliche Verbesserungen, auf die ich mich gerne stürzen würde. Außerdem habe ich auch noch vor einen UML -Modeller für .Net/Mono zu schreiben, der sich ein wenig freier an die UML -Regeln hält, um die .Net-Konstrukte wie z.B. Events, Field, Properties besser darstellen zu können, ansonsten heißt es nämlich bei vielen der UML -Editoren immer noch groß handanlegen wenn man sich C#-Code erstellen lässt…. naja und so weiter, und so fort…

  2. 2. Von Steven, am gleichen Tag #comment-1302

    Höhrt sich auch nicht schlecht an. Du scheinst bei C# ganz schön loszulegen, Hut ab.

    Die zwei Projekte in der Liste sind allerdings nur meine “Hauptprojekte”, also die Dinger, die für mich Priorität haben. Neben dran gibt es noch eine viel zu große Liste von anderen Projekten (Linuxumstieg, Collaboa, ZGR , HardwareDB, viele kleine Tools, diverse Artikel, ...), mir wird es also nicht so schnell langweilig. Was den Überblick angeht, naja, deswegen steht Collaboa so weit oben.

    Ist auf jeden fall schön, wieder was von dir zu höhren. :)

  3. 3. Von Valentin, am gleichen Tag #comment-1303

    Ich hoffe du hast das jetzt nicht ganz falsch verstanden, Monocov stammt nicht von mir sondern von Zoltan Varga. Ich habe lediglich zwei kleine Patches dafür erstellt.

  4. 4. Von Stephan Soller, einen Tag später #comment-1304

    Naja, ehrlich gesagt hab ich eigentlich nicht daran gedacht. Ich meinte viel mehr, dass du mit C# anscheinend eine Sprache gefunden hast, die dir Spaß macht. So wie bei mir Ruby. :)

    Benutzt du eigentlich auch SubVersion?

  5. 5. Von Valentin, einen Tag später #comment-1306

    Oh, so war das gemeint! Nun das stimmt, C# ist für meinen Alltagsgebrauch wohl die Sprache die ich am einfachsten und auch schönsten finde und die zusätlich noch viel Potential enthält (siehe SharpOS z.B. (Obwohl ich zugeben muss, dass mich die Rails-Demos auch ganz schön neugierig darauf gemacht haben, nur fehlt irgendwie der Anstoß, dass ich mich mal mehr damit beschäftige)

    Wegen SubVersion. Natürlich nutze ich es, hauptsächlich jedoch nur um meine Mono-Sources auf dem neuesten stand zu halten. Ein eigenes Repository besitze ich zwar auch jedoch lagert dies bei mir auf der Festplatte und ist nicht von außen zugänglich.

  6. 6. Von Stephan Soller, einen Tag später #comment-1307

    Wow, SharpOS… da haben sich einige verkünstelt. Ok, UnrealOS gibts ja auch… naja, andere Story…

    Ich persönlich vertrete da ehr den Standpunkt, eine Sprach für das zu verwenden, für das sie gemacht wurde. Lowlevelsprache für Lowlevelarbeit und Highlevelsprachen für Highlevelarbeit. Aber ok, jedem seinen Spaß. :)

    Rails und Ruby… sagen wir es mal so, wenn dir die Ästhetik des Quelltextes viel bedeutet, ist es auf jeden Fall einen Blick wert. Technisch ist es auch sehr interessant (z.B. wirklich alles ist ein Objekt… selbst eine Klasse) und zu dem ist es noch extrem prduktiv (127 Zeilen für ein Abbstimmungswebsite). Allerdings kenne ich C# nicht, kann es also nicht vergleichen.

  7. 7. Von Valentin, einen Tag später #comment-1308

    Nunja, SharpOS entstand eigentlich als eine Art OS-Pendant zu Singularity und zugegeben, es ist eine ambitionierte Spielerei, aber hey, Linux war auch nur “Just for fun”....

    Was mich an Ruby reizt ist dieses Mixin-Modell und wie sehr einem dass passende Framework das Leben leichter machen kann (Rails).

  8. 8. Von Stephan Soller, einen Tag später #comment-1309

    Oh, holla, da tut sich ja was bei Microsoft. Das Konzept gefällt mir, auch wenn es sich stark nach DRM anhört. Jedoch frage ich mich, wie die Interprozesskomunikation dann gehandhabt wird.

    Mixins? Oh, glaub mir, die sind nur die Spitze vom Eisberg. Wenn du dir 5 Minuten Zeit nimmst, kannst du dir auf der Ruby Website mal Ruby From Other Languages anschauen. Das ist eine kurze Übersicht, was bei Ruby alles so anders ist.

    Was Rails angeht… wenn ich bedenke, wie lange ich früher für eine Website gebraucht hab und wie schnell das jetzt geht, ist der Unterschied schon extrem krass. Vor allem bin ich nun wirklich zufrieden mit dem Quelltext den ich schreibe. Früher musste ich immer Kompromisse eingehen, weil es viel zu lange gedauert hätte, es “gescheit” zu machen. Mit Rails bin ich inzwischen oft am überlegen, wie ich es “gescheit” machen kann und mache es dann auch oft so. :)

  9. 9. Von Florian Seefried, 3 Tage später #comment-1310

    Hey, das sieht ja nicht schlecht aus. Jetzt finde ich endlich mal deine Projekte. Ich sehe schon… wir sollte öfters Telefonieren. Wenn wir schon bei Projekten sind – wegen dem Rails Webmail: Ich habe mal einen kleinen Prototyp entwickelt (IMAP Folders auflisten, Mails der einzelnen Folders auflisten) – die Net/Imap Lib ist irgendwie recht gewöhnungsbedürftig…

    Es gibt da allerdings auch schon was in RAILS – siehe: http://mailr.org/

    Gruß, Flo

  10. 10. Von Stephan Soller, 3 Tage später #comment-1311

    Ich sehe schon, das Gespräch hat bei dir auch eine ganze Menge losgestoßen. Den Prototyp kannst du mir bei Gelegenheit ja zeigen. Bin mal gspannt drauf. :)

    Mailr… scheint ja schon einiges dran zu sein. Design ist zwar nicht so prickelnd, aber was solls. Müsste man sich mal zu Gemüte führen.

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Simple Localization
Ein einfaches, aber macht- volles Übersetzungsplugin für Ruby on Rails.
Table Navigation
Ein jQuery Plugin um per Tastatur schnell durch Tabellen zu navigieren.

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