Archiv vom Mai 2007

eMails, Umstieg auf IMAP

Vom 19. Mai 2007

Schon seit der Helion Webserver online ist, wollte ich meinen eMail-Verkehr über diesen Server abwickeln. Allerdings handhabt der Helion Webserver eMails etwas anders, als die meisten “normalen” Anbieter. Bei GMX, Tiscali, usw. laufen die eMails auf dem Mailserver an und werden dort über POP3 vom Client herunter geladen. Das ist schön und gut, solange man nur einen Rechner hat, von dem aus man eMails schreibt. Da mein Laptop aber durch Ubuntu eine total unerwartete Renascence erlebt hat, reicht das für mich nicht mehr.

Der Helion Webserver handhabt eMails über IMAP. Hier bleiben alle eMails auf dem Server. Der Client läd z.B. die Kopfzeilen der eMails herunter (Betreff, Absender, usw.) und bei bedarf wird auch der eMail-Inhalt heruntergeladen. Was für mich aber viel wichtiger ist: alle eMails bleiben auf dem Server, also auch Antworten von mir, Entwürfe, usw. Dadurch kann man auch auf verschiedene Weise auf seine eMails zugreifen. Wo ich früher nur Operas eMail-Client verwenden konnte, kann ich jetzt mehere eMail-Clients parallel verwenden. Das “i-Tüpfelchen” ist für mich hier RoundCube, einer der besten WebMail-Clients, dich ich je gesehen hab, der auch auf den Helion Webserver läuft. So kann ich jetzt also von meinem Hauptrechner, meinem Laptop und auch aus dem Internet auf meine eMails zugreifen und auch neue schreiben. Und da die eMails zentral gespeichert sind ist alles immer schön aufgeräumt.

Aber leider hat die Umstellung nicht nur schöne Seiten. Sie war z.B. der Anlass, meine 2½ tausend gespeicherten eMails zu sortieren. Das war zwar etwas anstrengend, aber auch interessant (hätte nicht gedacht, dass man so viel vergisst…). Leider hab ich während dieser Sortiererei festgestellt, dass Opera nicht sehr gut mit IMAP klar kommt. Während ich das datenbankähnliche System von Opera sehr schätze, nervt es doch, dass man keine Orderhierarchien anlegen kann und dass das Verschieben von eMails recht lange dauert. Alles in allem macht IMAP bei Opera einen “angeflanschten” Eindruck.

Aus diesem Grund habe ich heute auch mal wieder Thunderbird ausprobiert. Wieder erwarten ist die IMAP-Unterstützung beeindruckend. Man kann fast genauso wie mit lokalen eMails arbeiten. Die Anzeige bzw. der Download von eMails ist sehr schnell und intelligend (zuerst wird der Text runtergeladen und angezeigt, dann erst Anhänge). Zusätzlich kann man Order zum offline lesen komplett herunter laden, was sich vor allem wegen dem Laptop als nützlich erweisen kann. Nicht so toll finde ich jedoch die Handhabung bzw. Erkennung der Zeichenkodierung (UTF-8 oder ISO-8859-15). Die Einstellung der Schriftarten macht ebenfalls Probleme (schlecht lesbar). Von der Suchfunktion her ist Opera auch um einiges schneller und angenehmer.

Wie gut, dass man dank IMAP mehrere eMail-Clients gleichzeitig verwenden kann. :)

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Ubuntu mit ATi und Desktop-Effekten

Vom 12. Mai 2007

Ok, schon wieder Ubuntu. Hab heute mein Notebook neu aufgesetzt und nun komplett auf Ubuntu ausgerichtet. Da ab und zu Windows auch noch praktisch ist (Photoshop und TortoiseSVN), hab ich dafür noch 10 GByte frei gehalten. Trotz des ATi-Chips im Notebook laufen jetzt auch die Desktop-Effekte. Zwar noch nicht perfekt, aber durchaus ausreichend.

Musste dafür zwar Xgl installieren, aber dank der Anleitung im Ubuntu-Wiki ging das eigentlich ohne Probleme. Die Installation eines Composite Managers kann man sich allerdings sparen, da bie Ubuntu 7.04 Compiz ja schon dabei ist. Einzig die Plugins und den Gnome Compiz Manager (für die Einstellungen) hab ich noch installiert.

Bis jetzt wirkt sich das nicht sehr auf die Akkulaufzeit aus (CPU meist ganz runter geregelt), aber mal sehen, wie es sonst noch so funktioniert.

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Ubuntu Desktop-Effekte

Vom 5. Mai 2007

Ich war gerade mal etwas mutig und hab Ubuntu 7.04 auf meinem Hauptrechner gestartet (LiveCD). Mein Hauptrechner hat eine nVidia GeForce 7950 GT und da ich auf meinem Laptop (ATi 9700 Pro Mobility) die Desktopeffekte nicht zum laufen bekommen hab, wollte ich sie nun mal in Aktion erleben.

Nun wird mir durchaus klar, warum diese Effekte etwas mehr Staub aufwirbeln, als die von Windows Vista. Ich dachte zwar am Anfang, dass es sich lediglich um Spielereien handelt, allerdings sind diese “Spielereien” durchaus praktisch. Ok, wabbelnde Fenster, Menüs und Tooltips erhöhen Übersichtlichkeit und Komfort nicht, aber das Rotieren der Arbeitsflächen auf einem Würfel bietet für mich große Vorteile. So ist es zumindest mir sehr schnell möglich, einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsflächen zu bekommen. Noch praktischer ist allerdings das Verschieben der Fenster zwischen den Arbeitsflächen: das Fenster einfach ganz an den Rand ziehen. Dann rotiert man automatisch zur nächsten Arbeitsfläche und hat das Fenster immer noch im Griff.

Wohlbekannt ist ja inzwischen auch die Vorschau beim Fensterwechsel mit Alt + Tab. Nett ist dabei auch die Hervorhebung des aktuell gewählten Fensters. Vor allem wenn man 2 Firefox-Fenster auf hat und so schon bei der Vorschau den Inhalt erkennen kann.

Kurz um hab ich diese Effekte deutlich unterschätzt. :)

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