Einträge in Bücher, Romane, ...

Beiträge über alles, was aus Buchstaben bestehe und vorzugsweise auf Papier gedruckt ist. Oft englische Fachbücher über HTML, CSS, Ruby on Rails, Design, usw. oder deutsche Romane von Terry Pratchett und anderen.

Eine Insel

Vom 17. November 2009

Es ist schon einige Monate her, seit ich hier das letzte mal ein paar Worte zum besten gegeben habt. Das lag nicht etwa daran, dass ich nichts zum schreiben gehabt hätte… viel mehr überschlagen sich meine Gedanken während des Studiums so schnell, dass es mir schwer fällt, irgend etwas davon verständlich nieder zu schreiben.

Aber nun zurück zum Thema. Eine Insel. Ein Roman von Terry Pratchett… und im Gegensatz zu den normalen Themen hier mal etwas nicht technisches.

Dieser Roman hat mich total von den Socken gehauen. Zum einen den für Terry Pratchett typischen, absolut genialen Erzählstil, zum anderen aber auch sehr tiefgründige und nicht so lustige Gedanken. Wie kommt man damit klar, wenn man der einzig Überlebende auf seiner ganzen Heimatinsel ist? Warum lassen die Götter, die man verehrt, so etwas zu? Warum sind manche Dinge auf der Welt so wie sie sind? In diesem Roman steckt einfach so viel drinnen, dass es mir gerade schwer fällt, meine Gedanken dazu zu ordnen. Eines ist für mich jedoch klar: Dieses Buch hat mein Denken etwas verändert und wahrscheinlich den ein oder anderen Stein beiseite geschoben…

Um zwei Sätze aus den “Anmerkungen des Autors” zu zitieren:

Gedanken

Dieses Buch enthält einige. Ob sie zu Hause ausprobiert werden, bleibt jedem selbst überlassen!

Terry Pratchett

Ich werde sie ausprobieren…

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Lang ist’s her

Vom 25. März 2007

Nach fast 2 Monaten sendepause schreib ich hier mal wieder was rein. Eigentlich hatte ich schon öfter vor, ein paar Gedanken hier zu äußern, aber letzten Endes war immer die Zeit zu knapp. Mal sehen, vielleicht bekomme ich ja einen kleinen Überblick über die Themen zusammen, die mich gerade so beschäftigen.

Nun, viel Zeit ging in die Fertigstellung und Dokumentation des Simple Localization Plugins für Ruby on Rails. Ich glaub ich hab noch nie in meinem Leben so viel Dokumentation geschrieben (ca. 3 Wochen). Das Plugin ist mit der Zeit und den Anforderungen an meine Rails-Anwendungen entstanden, aber nun ist es endlich qualitativ gut genung, um es zu veröffentlichen. Auf das es anderen Programmierern die Arbeit leichter macht.

Zu meiner Überraschung und Freude haben auch einige Personen Interesse an dem Navigate through table rows using the keyboard Projekt gezeigt. Von Version 0.3.0 ging es dank verschiedener Leute aufwärts zu Version 0.5.3. Roberto Rambaldi war sogar so nett und hat mir neuen Quelltext geschickt. War wirklich ein gutes Gefühl, dass dieses Projekt jemanden wirklich was gebracht hat. :)

Ein klein wenig happig wurde es vorletzte Woche. Hatte da meinen einwöchigen Zivi-Lehrgang (oder besser Leergang). Als ich am Freitag daheim wieder angekommen bin hat mir mein Bruder eröffnet, dass an diesem Freitag der letzte Tag war, an dem man sich zur BOS anmelden konnt. Da genau das der Ort ist, wo ich eigentlich nach meinem Zivi hin wollte, war ich erst mal geschockt. Im Klartext würde das heißen, dass ich noch ein Jahr warten müsste um auf die BOS zu kommen. Naja, hab an dem Abend noch schnell meine Anmeldeunterlagen zusammengesucht und dort um 23:00 Uhr in dem Briefkasten versenkt. Am Montag gleich frühs 8:00 Uhr dort ins Sekreteriat gegangen… und siehe da, Glück gehabt. Es gab sogar noch 3 andere, die sich erst am Montag angemeldet haben. Persönlich hatte ich einfach nicht mehr dran gedacht und auch nicht damit gerechnet, dass man sich 6 Monate vorher bei der BOS anmelden muss. Ging ja gerade noch mal gut.

Neben Programmieren, ZGR und Zivi nehmen momentan auch Bücher einen sehr großen Teil ein. Ok, das ist schon länger so, aber momentan lese ich noch mehr als üblich… leider auch zu Lasten meiner Schlafgewohnheiten. Grund dafür sind nicht etwa neue Fachbücher (auch wenn The Principles of Beautiful Web Design vor zwei Tagen angekommen ist), sondern die Romane zu dem Computerspiel Halo. Eigentlich habe ich mir Die Schlacht um Reach (Vorgeschichte zu Halo) gekauft, damit ich beim langweiligen Zivi-Lehrgang was zu lesen hab. Freitag vor dem Lehrgang ist es angekommen… Montag, kurz bevor ich in Spiegelau angekommen bin, hatte ich es durch. 382 Seiten in vier Tagen, ich glaub ich hab noch nie so schnell gelesen. Das Buch hat mich echt mitgerissen. Die Story ist extrem gut und auch für mich zumindest schlüssig. Zudem beschreibt das Buch die besten Raumschlachten, die ich je gelesen hab. Ein Film ist dagegen echt langweilig.

Naja, ein paar Tage nach dem Lehrgang hab ich mir dann Die Invasion (deutsch und auch englisch) und Erstschlag gekauft. Die Invasion war nach einer Woche durch. Es ist zwar “nur” die Nacherzählung von dem Computerspiel Halo, enthält aber so viel mehr Inhalt, dass alles auf einmal in einem anderen Licht erscheint. Vor allem die Beschreibung der Flood ist ziemlich … ungewöhnlich. Hab auch einen neuen Lieblings-Charakter: der Allianz-Grunt Yayap. Der Typ bringt mich immer wieder zum Lachen.

Hab vorgestern angefangen Erstschlag zu lesen und bin schon halb durch. Dieses Buch findet zwischen Halo 1 und Halo 2 statt und klärt so einige Fragen, die sich bei den Computerspielen stellen. Bin mal gespannt, was sich da so ergibt. Danach werde ich wohl mal Die Invasion auf englsich durchlesen und anschließend Ghosts of Onyx kaufen. Den gibt es leider noch nicht auf deutsch, also teste ich mal mein Englisch aus.

Wenn ich so auf die letzten paar Wochen zurückschaue muss ich ehrlich sagen, dass diese Bücher mich voll in ihren Bann gezogen haben. Jedoch bin ich froh, dass Ghosts of Onyx erst mal der letzte Band ist. Dann ist erst mal Ende mit der kurzen Sucht und es gibt wieder mehr Zeit für andere Dinge. Es wird wahrscheinlich noch mindestens 2 weitere Romane geben, aber das dauert noch. Als Abschluss zu dem Thema kann ich eigentlich nur sagen, dass die Spiele nur einen sehr oberflächlichen Eindruck auf das Halo-Universum geben und mir auch nie richtig gefallen haben (wegen dem Gameplay). Allerdings könnte jeder, der epische Stories mag, auch an den Romanen gefallen finden.

Sonst gibt es eigentlich schon noch so einges, über dass ich berichten könnte. Meine Zivi-Tätigkeiten sind z.B. momentan etwas sinnlos und ich würde sie unter der Kategorie “verschwendete Zeit” ablegen… dort landen nicht Dinge wie ein Blick in den Himmel oder die Wartezeit am Bahnhof, sondern wirklich nur Sachen, auf die ich im Leben hätte verzichten können. Kurz gesagt: Schnauze voll. Könnte allerdings schlimmer sein… aber das Thema hebe ich mir für einen anderen Eintrag auf.

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Neuer Monitor und neue Bücher

Vom 18. August 2006

Gestern war irgend wie ein witziger Tag. Hatte zwar überhaupt keine Zeit um irgend was zu machen, aber eine Bestellung von Home of Hardware ist eingetrudelt. e-Bug, bei denen wir sonst immer bestellen, hatte die Hardware nicht auf Lager. Hauptsächlich war es Hardware für den PC eines Freundes, den mein Bruder zusammen baut, allerdings war auch mein neuer Samsung SyncMaster 940 BF TFT-Monitor dabei.

Ich bin daheim ein alter Fan von mehreren Monitoren und normalerweise arbeite ich auch mit zwei 19 Zoll CRT-Monitoren. Der TFT ist nun für einen speziellen Entwicklungsrechner, der zum einen mit Ubuntu-Linux laufen soll, aber zum anderen auch über drei Monitore verfügen soll. Zwei sind zwar für sowas wie Photoshop bzw. Inkscape nicht schlecht, aber beim Programmieren sind drei schon praktischer. Einen für den Quelltext (TFT, augenverträglicher), einen für die Dokumentation und einen für die Ansicht im Bowser.

Bitte haltet mich jetzt nicht für total verrückt… die drei Monitore hab ich im Laufe der letzten 6 Jahre zusammen getragen. Mein erster CRT (Medion, hatte damals kein Geld) stand mal über ein Jahr im Keller, da das Bild nur noch ein Regenbogen war. Später konnte ihn mein Bruder ganz unverhofft reparieren. Ein recht großer Transistor hatte eines seiner Kontaktbeinchen selbst ausgelötet. Damit hatte ich auf einmal zwei Monitore zur Verfügung und fand das ganz praktisch. Heute bin ich nun bei drei Monitoren angekommen. Wird sich aber noch zeigen, ob das so geht, wie ich es mir vorstelle.

Ok, genug von Hardware. Im Titel steht ja auch was von Büchern. Netter Weise ist ebenfalls gestern eine Lieferunge von SitePoint aus Amerika angekommen. Um genau zu sein die Bücher Deliver First Class Web Sites: 101 Essential Checklists und Build Your Own Web Site The Right Way Using HTML & CSS.

Deliver First Class Web Sites: 101 Essential Checklists hat mich in so fern beeindruckt, da es alles, was für gute Webseiten nötig ist, schön übersichtlich zusammen fast. Das ist eine ganze Menge und man verliert da recht leicht den Überblick. Erst recht wenn die Implementierung recht ungeordnet, vielleicht sogar planlos, erfolgt. Auf jeden Fall praktisch, um den Überblick über das Projekt zu behalten und das ist sehr, sehr viel Wert.

Build Your Own Web Site The Right Way Using HTML & CSS hab ich mir gekauft, weil es für Personen ohne Vorkenntnisse sehr leicht verständlich sein soll. Die Bücher von SitePoint sind zwar an für sich alle sehr gut verständlich, aber dieses Buch soll eben speziell den Einsteigern erklären, was es mit XHTML und CSS auf sich hat. Ich persönlich falle, zumindest nach meiner Auffassung, nicht mehr in das Zielpublikum dieses Buches. Allerdings habe ich meine liebe Not, weniger Erfahrenen Personen zu erklären, warum sie sich für die Hintergründe von XHTML und CSS interessieren sollten. Für jemanden, der einfach mal eine Webseite zusammenbauen will, sind die Vorteile daraus einfach nicht ersichtlich bzw. nicht relevant. Genau deshalb interessiert mich dieses Buch.

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Wackelnde Gepäckstücke und die “Truhe”

Vom 10. August 2006

Nur eine kleine Randbemerkung bzw. Erfahrung. Als ich heute auf dem Weg nach hause aus dem Zug ausgestiegen bin, ist mir eine Frau mit einem Gepäckstück aufgefallen.

Diese Frau war, so wie ich auch, gerade aus dem Zug ausgestiegen. Sie zog eine dieser typischen Rolltaschen mit einer langen Halterung hinter sich her. Wer die wunderbaren Bahnsteige kennt, weiß vielleicht auch, dass die Pflastersteine keine glatte Ebene bilden, sonder sehr viele Rillen haben. Die Rolltasche ist nun gerade in diesen Rillen all zu oft hängen geblieben, wodurch sie auf eine merkwürdig interessante Art ständig hin und her wackelte.

Nun, solche Nebensächlichkeiten würden im Normalfall nich länger als ein paar Sekunden im Bewustsein rumblubbern… wäre da nicht Terry Pratchett. In seinen Büchern, die sich mit dem Zauberer Rincewind befassen, spielt auch eine gewisse “Truhe” eine recht auffällige Rolle. “Auffällig” ist vielleicht nicht das richtige Wort… aber wie sagt man zu einer hölzernen, magischen Truhe, die auf hunderten von kleinen Füßen ständig ihrem Eigentümer hinterher wackelt und ganz nebenbei auch mal das ein oder andere Wesen anstarrt oder gar verschlingt?

Wie dem auch sei, in einem seiner Bücher erklärt Terry Pratchett, wie er auf die Idee der “Truhe” gekommen ist: Auf einem Flughafen sah er eine Frau, die ihr übergroßes Gepäckstück hinter sich her zog. Dieses Gepäckstück hat sich auch ständig in Rillen im Boden verhaken, wodurch es hin und her wackelte.

Alles in allem, wie gesagt, nur eine kleine Randerfahrung. Als ich allerdings dieses wackelnde Gepäckstück sah, bekam die Vorstellung von der “Truhe” einen nicht unerheblichen Beigeschmack von Realität. Auf der einen Seite sind die Romane von Terry Pratchett dermaßen abgedreht, verrückt und einfach fantastisch, dass man ihnen unmöglich einen Platz in der Realität einräumt. Allerdings ist es immer wieder erstaunlich, wie nah manche Dinge der Romane an der Realität sind…

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Die kürzeste Geschichte der Zeit… vorbei

Vom 24. Juli 2006

Das Buch ist für meiner einer nun Geschichte. Muss wirklich sagen, dass es die Zeit auf jeden Fall wert ist. Man bekommt wirklich einen ungefähre Vorstellung vom (mehr oder weniger) aktuellen Stand der Wissenschaft. Es wird auch Wert darauf gelegt, zu erklären, was eine “Theorie” eigentlich ist… und das eine Theorie nicht erklären kann, warum das Universum existiert, sondern nur wie.

Am besten man liest das Buch selbst, Zeitverschwendung ist es auf jeden Fall nicht. Im Gegensatz zu “Das Universum in der Nusschale” ist dieses Buch bei weitem nicht so anstrengend zu lesen. Hatte nie das Bedrüfnis, es für ein paar Tage mal weg zu legen. Hab jetzt auf jeden Fall wieder eine ganz, ganz grobe Übersicht über diese Themen (natürlich relativ gesehen).

Nun aber wieder zu “normaleren” Themen. Das Wochenende ist mal wieder in einen halben Schwimmbadbesuch ausgeartet… tauchen, kiloweise Algen fischen, das volle Program eben, zumindest für einen Schwimmteich. Die Hälfte des Tages bestand danach aus Programmieren am Teich, mit dem gemütlichen Geplätscher eines kleinen Baches. An für sich recht entspannend, aber wenn man schon im Sitzen so sehr schwitzt, dass einen der Schweiß von der Stirn runter läuft, ist man für eine gelegentlich Abkühlung und viel Trinken noch dankbarer. Hab ich schon die Fließen auf der Terrasse erwähnt? Wenn die Schmerzgrenze irgend wo bei 70°C liegt, müssen die wohl etwas heißer gewesen sein.

Der perfekte Ausklang allerdings war die kleine Grillparty am Abend. Da leider nicht alle Teile des Grills vorhanden waren, haben wir das Grillfeuer einfach in einem provisorischen Steinkreis im Carport (Betonboden mit einem Dache drüber) gemacht. Es war zwar schon dunkel, als wir zu grillen angefangen haben, aber dafür kammen die Kerzen und Fackeln besser zur Geltung. Der Witz der ganzen Sache war, dass es während des Essens angefangen hat, wie aus Eimern zu geißen. Tisch geschnappt, zwei Meter weiter unter dem Carport getragen und schon haben wir beim Essen den Regen zugeschaut. Tolle Atmosphäre, erstklassiges Essen (Kompliment an die Köche und Grillmeister)... was will man mehr?

Das wars dann erst mal wieder. Wenn ihr euch fragt, warum ich erst jetzt wieder etwas schreibe… Ich bau nach wie vor an der neuen Version dieser Seite hier und während ich das Design gemacht hab, hat mich der Perfektionismus gepackt. Was genau das bedeutet seht ihr hoffentlich bald selbst, in allen drei Facetten.

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Die kürzeste Geschichte der Zeit

Vom 16. Juli 2006

Mal ein etwas anderes Buch… zumindest seit ich die Scheibenwelt-Romanen angefangen hab. Hab es von meiner Schwester zum Geburtstag bekommen. Die kürzeste Geschichte der Zeit von Stephen Hawking und Leonard Mlodinow, ein Buch über die wissenschaftliche Auffassung des Universums, der Zeit und des Raums.

In dem Buch wird wirklich sehr gut erklärt, was es mit dem Weltbild von Newton (Gravitationskraft) auf sich hat und wie sich das alles grundlegend mit der Relativitätstheorie geändert hat. Ich für meinen Teil musste dabei feststellen, dass ich immer noch in der Denkweise von Newton fest hing und an für sich gar nicht wirklich wusste, wie sehr sich alles mit der “Raumzeit” geändert hatte. Auf jeden Fall ein hochinteressantes Buch, dass ich wirklich jedem empfehlen kann, der ab und an mal den Sternenhimmel bewundert.

Auf der anderen Seite hat mich das Buch gleich von Anfang an begeistert. In der Einleitung wird ein Vortrag eines Astronomen erwähnt, bei dem er den Aufbau des Sonnensystems bis hin zu Galaxien erklärt. Am Ende des Vortrages stand eine kleine alte Dame auf und erklärte:

Was sie uns da erklärt haben ist alles Unsinn. In Wirklichkeit ist die Welt eine flache Scheibe, die von einer Riesenschildkröte auf dem Rücken getragen wird. ...

Das ganze ging dann noch etwas weiter. Ich konnte mir das Lachen kaum verkneifen (war im Zug, auf den weg zur Arbeit). Bei der Äußerung meinte die Dame die Scheibenwelt aus den Romanen von Terry Pratchett, die Bücher, die ich die ganzen letzten Monate gelesen hab.

Dieser Kommentar hat mich so beeindrucht, dass ich das Buch auf jeden Fall fertig lesen werde. Zum einen ist es nicht all zu groß (173 Seiten) und zum anderen wirklich was, das man auch als normaler Mensch verstehen kann.

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Endlich DSL

Vom 26. Juni 2006

Bin etwas spät dran, es hier in meinem Weblog zu schreiben. Wir haben daheim nun endlich eine brauchbare DSL-Verbindung… nach 5 Jahren hin und her. Normale Anbieter (Telecom, Arcor, usw.) mühen sich nicht für ein kleines Dorf (2 bis 3 Tausend Einwohner) ab, also musste eine andere Lösung her.

RiesDSL hat glücklicher weise trotz viel Widerstand (oh, gefährliche WLAN-Strahlung…) eine schnelle und von den Kosten her tragbare Lösung im Angebot. Für Onlinespiele ist der Ping (25 – 2000, Durchschnitt 150) zwar etwas zu launisch, aber zum surfen ist es wirklich genug.

An für sich war am letzten Freitag schon alles fertig, aber da wir erst am Samstag einen Router geholt haben, ging erst dann alles wirklich wie gedacht. Ist schon praktisch… von einem Modem zu DLS. Kann man sich dran gewöhnen.

Vor einigen Tagen ist bei mir auch das Buch Rails Recipes angekommen. Irgend wann gewöhnt man sich daran, dass die meisten Bücher aus den USA kommen. Das Buch bietet auf jeden Fall einige sehr interessante und gute Lösungen. Ich kann es nur jedem angehenden Ruby on Rails Programmierer empfehlen.

Das Wochenende war richtig erholsam… :)

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Opera 9, Der Zauberhut

Vom 22. Juni 2006

Vor zwei Tagen ist Opera 9 erschienen. Seit einigen Monaten benutze ich meistens nur noch die weekly builds, die die Entwickler von Opera freundlicher weise mindestens einmal pro Woche veröffentlichen. Deshabl hielt Opera 9 für mich nicht all zu viel neuens parat, da man über die weekly builds mehr oder weniger miterleben konnte, wie die einzelnen Features (SVG, Wildgets) gewachsen sind. Um genau zu sein, sind das offizielle Opera 9 und die letzte Weekly das selbe (beide Build 8501). Allerdings scheint der direkte Umstieg von Opera 8 auf 9 schon recht… beeindruckend zu sein. Mein Bruder kahm gestern zu mir ins Zimmer:

Ich komm mit dem neuen Opera gar nicht mehr klar. Für einen Moment dachte ich, wir hätten DSL.

Er benutzt momentan noch ISDN. Für mich war der Geschwindigkeitsunterschied nicht so heftig… bei einem Modem kann man nicht wirklich viel mehr rausholen.

Auf jeden Fall bin ich froh, dass Opera 9 endlich öffentlich ist, so sieht auch mal die Welt was von den neuen Funktionen… und nicht nur ein paar Hobby-Betatester. Es wird bei mir Firefox nicht als Webentwickler-Werkzeug vertreiben, aber zum surfen kann ich mir inzwischen keinen anderen Browser mehr vorstellen.

Wie dem auch sei, im Titel steht ja nicht umsonst “Der Zauberhut”. Gestern hab ich den Roman “Der Zauberhut” von Terry Pratchett fertig gelesen. War echt beeindruckend, ich kenne zwar inzwischen schon einige Bücher von ihm, aber irgend wie ist jedes anders, hat seinen eigenen Charakter. An einigen Stellen muss man einfach lachen (z.B. wenn sich die drei apokalyptischen Reiter besaufen, weil ihnen jemand ihre Pferde gestohlen hat) und bei manchen Stellen hängt man wiederum philosophischen Gedanken nach.

Mich beeindruckt immer wieder, wie schnell so ein Buch alle anderen Gedanken beiseite fegen kann. Auf jeden Fall bewirkt es bei mir Wunder, um nach einem stressigen Arbeitstag richtig abzuschalten. :)

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Ein einfaches, aber macht- volles Übersetzungsplugin für Ruby on Rails.
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Ein jQuery Plugin um per Tastatur schnell durch Tabellen zu navigieren.

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